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Konferenzen in New York und London: Digital Asset Distribution for Book Publishers 

Alle Verlage weltweit stehen vor der großen Herausforderung, ihre Inhalte auch auf digitalem Weg zugänglich machen und vertreiben zu müssen. Das Ziel der Informations- und Diskussionsveranstaltungen bestand darin, die Vertreter der Verlagshäuser unterschiedlicher Spezialisierung darin zu unterstützen, eine Lösung für diese Herausforderung zu entwickeln – und nach Möglichkeit auch herauszufinden, welche Firma mit welchem Geschäftsmodell dabei am effektivsten helfen kann. Denn davon gibt es viele.

DADs (Digital Asset Distributors) wie die Unternehmen BiblioVault, codeMantra, CPI BookBank, HarperCollins / NewsStand, Holtzbrinck / Macmillan Bookstore, Ingram Digital Group und Value Chain International nahmen die Gelegenheit wahr, die anwesenden Mitarbeiter von Verlagshäusern in die Funktionswelt ihrer neuesten Produkte einzuführen. Mithilfe von Screenshots, Live-Präsentationen und Fallbeispielen legten sie dar, wie ihre Lösungsangebote für die Probleme der Verlage funktionieren.

Kate Davey, General Manager von BiblioVault, fand es (neben der Möglichkeit, auf die Verlage zuzugehen) auch interessant zu erfahren, wie andere DADs ihr Leistungsspektrum ausgestalten.

„Es war für mich sehr hilfreich zu sehen, was diese vielen DAD-Firmen tun, und dabei festzustellen, dass wir uns alle mit denselben Problemen beschäftigen. Wir haben vielleicht verschiedene Wege eingeschlagen, um sie zu lösen, aber wir sind uns im Wesentlichen doch darüber einig, worum es bei diesen Herausforderungen geht. Das beruhigt mich und wird uns weiter anspornen“, sagt Davey über ihren Eindruck von den Events.

Jeder Vertreter eines DAD-Anbieters hatte auf den Konferenzen 15 Minuten Zeit, um für seine Lösung zu werben. Im Anschluss an diese Präsentationen stellte sich in New York Really Strategies, Inc. vor, eine Firma, die im Bereich Content Metadata tätig ist. Die Teilnehmer in London hörten einen Vortrag von Adobe, Inc. Auch Google brachte sich mit einem Vortrag in beide Veranstaltungen ein, in denen das Unternehmen seine Rolle als Digital Content Recipient beschrieb. Den Abschluss der Redebeiträge lieferte sowohl in den USA als auch in UK Gregor Wolf, Chief Technology Officer bei Klopotek.

Sol Rosenberg, Vice President Marketing, Publishing and Media bei Value Chain International Ltd., ordnet die Veranstaltungen als bedeutende Branchentreffen ein: „Diese Konferenzen waren ein wirkliches Erlebnis, weil es ihnen gelungen ist, die wichtigsten Player aus den Bereichen Verlage, Vertrieb und Technologie zusammenzubringen, um über Chancen und Veränderungen in unserem gemeinsamen Markt zu sprechen.“

Beide Events endeten mit einer Diskussionsrunde, die dem Auditorium die Möglichkeit bot, von der Vielzahl von anwesenden Firmen Antworten auf ihre spezifischen Fragen zu erhalten. Aus diesen wurde deutlich, dass die Anbieter von DAD-Leistungen sich sehr unterschiedlichen Zugängen, Ausrichtungen und Strukturen verschrieben haben, obwohl sie alle im selben ‚Boot’ sitzen und dasselbe Ziel verfolgen.

Trotz dieser Vielfalt von Konzepten gibt es drei Bereiche, so ging aus den Präsentationen und Antworten in der Diskussionsrunde hervor, die alle DADs beschäftigen. Da ist zunächst die Frage der Sicherheit. Verlage müssen eine Firma für den Vertrieb ihrer Digital Assets wählen, von der sie überzeugt sind, dass sie ihr geistiges Eigentum schützt. Auch der Punkt Kontrolle spielt eine große Rolle. Es muss den Verlagshäusern möglich sein, jederzeit Zugang zu ihren Inhalten zu haben und alles im Blick zu behalten. An dritter Stelle kommt ein Thema, das sich mit den Stichworten ‚alles von Anfang an richtig machen’ umreißen lässt. Die Verlage brauchen jemand, der ihre Daten nach der Übergabe verlässlich korrekt verarbeitet und digitalisiert. Denn nur so kann sichergestellt werden, dass die weitergegebenen Inhalte immer wieder neu verwendet und angepasst werden können, ohne viel neue Arbeit zu verursachen.

Davey fasste die Ergebnisse der Konferenzen so zusammen: „Die Wahl eines DADs sollte für einen Verlag kein Schnellschuss sein. Es kommt darauf an, sich für eine Firma zu entscheiden, mit der man hoffentlich eine längerfristige, starke Partnerschaft eingeht. Ich denke, die Verlage hatten hier eine gute Gelegenheit, wie bei einem ‚Speeddating’ innerhalb kurzer Zeit eine Vielzahl von DAD-Anbietern in angenehmer Atmosphäre kennenzulernen. Und sie konnten für einen Moment aus dem Arbeitsalltag heraustreten, sich voll auf das Problem der Digitalisierung konzentrieren und überlegen, wie ihre Zukunftsprobleme nachhaltig in Zusammenarbeit mit einem DAD gelöst werden könnten.“



New York Agenda:

HarperCollins/LibreDigital - Craig A. Miller/Caroline Pittis
CPI Publishing Solutions - Adrian Soar/Rolfe Swinton
MPS Technologies - David Sommer
Ingram Digital Ventures - Andrew A. Weinstein
Value Chain International, Ltd. - Sol Rosenberg
codeMantra - Bill Trippe
BiblioVault - Kate Davey
Really Strategies Inc. - Barry W. Bealer
Klopotek AG - Gregor Wolf
Google Book Search - Tom Turvey

London Agenda:
ValueChain International, Ltd. - Martyn Daniels
HarperCollins/LibreDigital - Simon Rhodes-Johnson/Ernst Kallus
BiblioVault - Kate Davey
Random House Group - Fionnuala Duggan
Ingram Digital Ventures - Frank Daniels III
codeMantra - Bill Trippe
MPS Technologies - David Sommer
CPI Publishing Solutions - Adrian Soar/Rolfe Swinton
Adobe Systems Incorporated - Bill McCoy
Klopotek AG - Gregor Wolf
Google Book Search Europe - Jason Hanley

Presentations:
ValueChain International, Ltd. [PDF, 2,894KB]
HarperCollings/LibreDigital [PDF, 1,452KB]
BiblioVault [PDF, 86KB]
Random House Group [PDF, 1,486KB]
Ingram Digital Ventures [PDF, 1,449KB]
codeMantra [PDF, 1,875KB]
MPS Technologies/Macmillan [PDF, 4,240KB]
CPI Publishing Solutions [PDF, 6,132KB]
Adobe Systems [PDF, 1257KB]
Klopotek AG

 


White Paper
Das White Paper kann für 50 GBP/ 75 Euro erworben werden. Bitte wenden Sie sich an info@klopotek.de für weitere Informationen.


 
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